Rapa Nui - Osterinsel-Erlebnis

Tipps

- Auf der Insel wird vornehmlich Instant-Kaffee getrunken. Das geht meiner Meinung nach auch für einige Tage, doch wer gerne Kaffee trinkt, der wird bald Gelüste auf einen guten, frischen Kaffee bekommen. In Hanga Roa habe ich zwei Lokalitäten gefunden, die einen nach meinem Geschmack ansprechbaren frischen Kaffee zubereiten. Zum einen ist dies ein kleines Kaffee in der Hauptstraße Policappo Toro, Ecke Tu U Maheke (gegenüber des Marktes) und am Fischerhafen in der Eisdiele, neben der Taucherschule

- Taxi: Die Taxen sind für deutsche Verhältnisse günstig. Für Fahrten innerhalb Hanga Roas zahlt man zwischen 1000 und 2000 Pesos, abhängig von der Uhrzeit. Für eine Fahrt von Anakena nach Hanga Roa zahlt man ca. 8000 Pesos, wobei die Fahrt ca. 12 - 15 min. dauern kann.

- Geldautomat: Wer im Besitz einer EC-Karte ist, der kann an der örtlichen Bank am Automaten oder auch am Automaten der einzigen Tankstelle der Insel Geld abheben. Allerdings sind pro Abhebung max. 400.000 Pesos möglich.
Einen Wechselkursrechner für die Umrechnung in EUR finden Sie z.B. unter:

http://www.umrechnung24.de/

- Benzinpreise: Wer sich ein Auto oder ein Quad mieten möchte, der braucht sich über die Spritkosten kaum Gedanken machen. Im Verhältnis zu deutschen / europäischen Spritpreisen sind die Preise dort günstig.
(Kursschwankungen sind zu berücksichtigen!)

- Nahrungsmittel & -preise: Es gibt diverse kleinere Supermärkte, die allerdings zu deutschen Verhältnissen eher an Tante Emma - Läden erinnern. Hier bekommt man alles Notwendige wie Obst, Gemüse, Fleisch, Getränke, bedingt Süßigkeiten, usw.
Es gibt auch kleinere Bäckereien und einige Restaurants und Imbissbuden.
Die Preise für Nahrungsmittel sind etwas höher als in Deutschland.
(Kursschwankungen sind zu berücksichtigen)

- Strom: Auf der Osterinsel benötigen sie keinen Adapter. Es sind dort vergleichbare Steckdosen wie in Deutschland vorhanden.

- Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt 8 Stunden zur Sommerzeit, beziehungsweise 6 Stunden zur Winterzeit. Zur chilenischen Ortszeit gibt es einen Unterschied von 2 Stunden.

- Rund um die Gesundheit: Es gelten Gesundheitsvorschriften wie in Chile. Ansteckende Krankheiten gibt es nicht. Giftige Tiere sind keine auf der Insel. Vereinzelt gibt es Moskitos, Insektenschutzmittel ist zu empfehlen.
ACHTUNG: Es ist ein maximaler Sonnenschutz ratsam! Sonnencreme mit maximalem Schutzfaktor ist unbedingt notwendig. Selbst wenn es wolkig oder teilweise wolkig ist, besteht die Gefahr des Sonnenbrandes. Das Leitungswasser ist sauber und trinkbar.
Aktuelle Informationen finden Sie auf der Homepage des Auswärtiges Amtes unter:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Chile/Sicherheitshinweise.html#t8

- Kriminalität: Auf der Osterinsel gibt es wenig Kriminalität. Überfälle sind nicht bekannt. Trotzdem ist Vorsicht geboten und Wertsachen sollten sicher deponiert werden. Auch wenn von den Einheimischen so nicht praktiziert, sollten Sie das Auto immer abschließen und Fotoapparate, Geldtaschen etc. sollten Sie nicht unbeaufsichtigt liegen lassen.

- Internet Cafe: Wer wirklich unbedingt Neues aus Deutschland wissen möchte, der kann sich in 3 Internet Cafés Hanga Roas auf den neuesten Stand bringen. Aber nicht, dass Sie denken, Sie können dort in gewohnter Geschwindigkeit arbeiten.

- Mobilfunk: Ich konnte ohne Probleme mit meinem Handy (mit führendem Mobilfunkanbieter) nach Deutschland telefonieren. Die Sprachqualität war dabei recht ordentlich. Das Roaming funktioniert. Allerdings wer glaubt, er hat auf der ganzen Insel Empfang, der irrt. Soweit mir bekannt ist, ist lediglich in Hanga Roa ein Mobilfunknetz vorhanden. Wer also von Tongariki nach Hause telefonieren möchte, der wird voraussichtlich Pech haben.

- Verleih von Autos, Quads und Fahrrädern ist möglich.

- Straßen & Verkehr: Nur ein Teil der Straßen sind geteert. Fährt man außerhalb Hanga Roas, dann wird man relativ schnell auf Sandwegen mit nicht ganz kleinen Schlaglöchern fahren. Auch wenn man sich fernab des Kontinents befindet, ist die Osterinsel kein rechtsfreier Raum. Will sagen, dass ich während meines 3-wöchigen Aufenthaltes allein 4 Mal in eine Polizeikontrolle geraten bin. Man sollte sich also an die Geschwindigkeitsvorgaben halten.
Wundern sollte man sich allerdings nicht über die Fahrzeuge und auch nicht über das Fahren in der Nacht ohne Licht. Dies wird nicht absichtlich ausgeschaltet, nein vielmehr haben viele Motorräder und Autos oftmals kein funktionierendes Licht. Übrigens so etwas wie TÜV gibt es nicht! Aber sehen Sie selbst:


EMail: rapanui.aukara@googlemail.com